...jetzt ins Yoga!
Willkommen in meiner Yogaschule Tanja Haupenthal

Yoga - ein Weg mit Tradition

Yoga ist unvorstellbar alt! Heute blicken wir auf rund viertausend Jahre Yogaerfahrung zurück. Und profitieren von seinem Reichtum an raffinierten Methoden. Dazu gehören die bekannten Körperstellungen, Atemübungen und Meditationen. Aber auch Visualisierungen, Affirmationen und Mantren bieten uns berührende Einsichten. Abgeleitet von der Sanskritwurzel „Yuj“ bedeutet Yoga "zusammenbinden" oder "anschirren". Damit ist gemeint, dass wir unsere ursprünglichen Kräfte  - Körper, Geist und Atem - in der Yogapraxis vereinen, um in eine ganzheitliche Selbsterfahrung zu kommen. Denn erst wenn sich unser Geist nicht mehr zerstreut, sondern sich beruhigt, können wir unsere Gedankenmuster und Denkgewohnheiten beobachten. Vielleicht fällt uns auf, dass wir uns permanent Geschichten erzählen, die wenig nützlich sind, sich jedoch ganz gravierend auf unser Fühlen und unsere Lebensfreude auswirken. Das Erkennen solcher Muster und das bewusste sich-Lösen ist Yoga. Damit können wir zu dem vordringen, das unter all dem liegt: Das Bewusstsein.

Gesundheitsförderung & Stressmanagement
Viele von uns möchten positiver mit den Anforderungen im Beruf und im Privaten umgehen. Hier kann Yoga einen nachhaltigen Beitrag leisten. Bewährte Methoden, die Stress minimieren und in eine zentrierte Haltung führen, können uns aufmerksamer und feinfühliger machen. So können wir in belastenden Situationen mehr bei uns bleiben, uns besser regulieren und folglich angemessener handeln. So kann unser Wohlbefinden hiervon insgesamt profitieren, da auch unsere Widerstandskraft gestärkt und unsere Lebensfreude erfrischt werden können. Die Gebundenheit an äußere Zwänge kann einer inneren Klarheit und Ruhe weichen. Yoga vereint also eine Reihe gesundheitsfördernder Aspekte.

Yoga für mehr Beweglichkeit

Unser Alltag ist häufig bewegungsarm und vom Sitzen geprägt. Hinzu kommen einseitige Belastungen. Folglich haben wir das Bedürfnis, körperliche  Herausforderungen zu suchen und zu meistern. Dann fühlen wir uns pudelwohl und sind ausgeglichener. Hier setzt Yoga mit bewusst ausgeführten Haltungen, Dehnungen und Bewegungsabfolgen an. Dabei unterstützen uns muskuläre Verschlüsse - Mudras und Bandhas - die inneren Organe zu kräftigen und die Durchblutung anzuregen. Durch das Wechselspiel von Druck und Zug können wir unseren Kraftaufwand verbessern. Gleichzeitig kann unser Gewahrsein dazu beitragen, bestehende Spannungen auch in Alltagssituationen wahrzunehmen und aufzulösen, was sich in einer besseren Stimmung bemerkbar machen kann.

Was sind Ásanas?
Yoga wird selten mit seinem Kern, der Schulung des Geistes in Verbindung gebracht. Häufig stehen die bekannten Körperstellungen, auch Asanas genannt, im Vordergrund. Bei diesen Asanas kann es, je nach Stil ziemlich sportlich oder ziemlich relaxt ablaufen. Asanas werden meist länger gehalten, somit herrscht Bewegungslosigkeit. Da das Halten ungewohnt und manchmal anspruchsvoll sein kann, wird im Yoga oft mit Bewegungsabfolgen gespielt, die warmmachen und das Halten gut vorbereiten. Bekannte Übungsfolgen sind der "Sonnengruß" oder der "Tanz der Wirbelsäule".

Wie sollten wir Ásanas üben?
Das Asana sollte zwei Aspekte erfüllen. Es sollte sich stabil und leicht anfühlen. Wir sollten keinem äußeren Ideal nacheifern, sondern in uns nach Wegen suchen, uns möglichst komfortabel auf das Ásana einzulassen. Neugier und die Bereitschaft, auszuprobieren, können Wegbereiter für ein erfolgreiches Yoga-Üben sein.

Welche Ásanas gibt es?
Orientieren wir uns an unserer Körperachse, der Wirbelsäule, so fällt es leicht, Asanas zu gruppieren. Wir unterscheiden zwischen Stand- und Gleichgewichtshaltungen, Vor- und Rückbeugen, Seitbeugen, Drehungen, und Umkehrhaltungen.