Weniger tun, mehr spüren...
Klingt einfach? Ist es auch – denn das Leben darf selbst in einem vollen Alltag leicht sein. Doch wenn wir genauer hinschauen, merken wir, wie oft wir nur funktionieren, statt spontan zu sein. Genau hier beginnt die Weisheit des Körpers zu wirken. Sie öffnet Türen, die der Kopf allein nicht findet. Aus dieser Perspektive wird klar, wie sehr wir aus der Bewegung heraus ein anderes Verständnis von uns selbst entwickeln können. In der Praxis geht es im Grunde darum, das Radio unseres Herzens anzuschalten und wieder auf Empfang zu gehen. Plötzlich fühlen wir uns auch abseits der Matte wacher und lebendiger. Wir werden zu unserem ehrlichsten Follower. Das erklärt, warum wir uns nach einer Stunde verbundener fühlen – eben mit Leib und Seele bewegt. Und weil diese Erfahrung trägt, unterrichte ich Yoga und Feldenkrais. Mittlerweile an zwei Standorten im Saarland, jeweils in meiner eigenen Schule – seit 2017 in Sulzbach und seit 2025 in Gersheim. Dort erlebe ich täglich, wie viel Magie in diesen beiden Systemen steckt. Und wie Menschen sich im guten Kontakt mit sich selbst verändern und ins Gute gehen.
Worauf Du Dich freuen kannst...
Wichtiger als etwas „richtig“ zu machen ist, es gerne zu tun und sich gut dabei zu fühlen. Niemand kommt in den Unterricht, um danach zu wissen, was er alles nicht kann. Deshalb gibt es bei mir kein richtig oder falsch. Im Mittelpunkt steht die Hinführung zu dir selbst. Wenn wir einen Blick für uns und unseren eigenen Eigensinn entwickeln, kann sich etwas öffnen. Wir beginnen von dem aus zu arbeiten, was wir in uns vorfinden – niemals gegen uns selbst. Eher wie Wasser, das seinen Weg findet, Grenzen überwindet und frei fließt. So spülen wir antrainierte Bewertungen, Leistungsdruck und Perfektion in den Fluss des Vergessens. Gleichzeitig strömen Freude, Verbindung und Verständnis ein. Jenseits von gut oder schlecht tauchen wir wieder in die vitale Lebendigkeit eines Kindes ein: neugierig, aus eigenem Antrieb, in unserem eigenen Tempo. Und manchmal sogar ziemlich verspielt.
Weshalb ich so gerne unterrichte...
Jeder Mensch, der zu mir kommt, macht mich ein Stück verständiger. Denn mir geht es nicht ums Belehren – mir geht es ums gemeinsame Lernen. Dazwischen gibt es eine besondere Ebene: ein Raum, in dem auftauchen darf, was für jeden individuell wichtig ist. Auch wenn jede Stunde einen systematischen Zusammenhang hat und auf etwas Bestimmtes abzielt, kann auf der persönlichen Ebene etwas ganz anderes erscheinen – etwas, das im Moment Vorrang hat: die Schulter, die endlich loslässt, der Atemzug, der plötzlich tiefer fällt, oder die Einsicht, die neu aufleuchtet. Auf der Reise zu uns selbst taucht Vertrautes immer wieder im helleren Licht auf. Meine Schüler und Schülerinnen auf diesem Weg ihrer Entdeckung zu begleiten, erfüllt mich mit Freude. Vor allem, weil jeder Mensch am besten weiß, was wie wo leichter und stimmiger für ihn funktioniert. Denn am Ende geht es darum, mehr wir selbst zu sein und voll und ganz zu uns zu stehen. Und wenn nach der Stunde so viele entspannte Gesichter das widerspiegeln, bin auch ich glücklich.
Weshalb Feldenkrais sich lohnt...
Feldenkrais zeigt uns, wie viel leichter Bewegung sein kann. Oft tun wir Dinge automatisch – ohne zu bemerken, wie viel Kraft wir dabei verschwenden oder welche besseren Möglichkeiten wir übersehen. In der Feldenkrais-Arbeit lernen wir, uns weicher und bewusster zu bewegen, Muster zu erkennen und passendere Alternativen zu finden. Durch die Schulung unserer Aufmerksamkeit entdecken wir Fähigkeiten, die bisher im Hintergrund liefen und uns deshalb nicht zugänglich waren. Das Ergebnis ist ein Körpergebrauch, der effizienter, feiner und natürlicher wird, verbunden mit einem guten Lebensgefühl, das mitschwingt und uns trägt – auch in herausfordernden Zeiten. Weil Feldenkrais uns optimal in der Schwerkraft organisiert und uns in jeder Lektion Aufrichtung schenkt, unterstützt es bei:
- Bewegungseinschränkungen in Prävention und Rehabilitation
- stressbedingten Symptomen und bei psychosomatischen Beschwerden
- Schlaflosigkeit oder Erschöpfung
- Schmerzregulation und rheumatischen Erkrankungen
- der Entdeckung besserer Bewegungsoptionen
- dem Wunsch, sich selbst besser kennen zu lernen und zu verstehen
- beim Entfalten kreativer Potenziale
Die Feldenkrais-Methode geht auf Moshé Feldenkrais zurück – Physiker, Ingenieur und Judomeister.
Sein forschender Blick auf Bewegung hat zwei Wege geschaffen, uns selbst besser zu verstehen und uns naturgemäßer zu organisieren:
Bewusstheit durch Bewegung (ATM) in der Gruppe und Funktionale Integration im Einzelsetting.
Wer Feldenkrais übt, lernt schnell: mit minimalem Aufwand mehr erreichen, sich leichter, effizienter und genussvoller bewegen - auch in den übrigen Dimensionen des Lebens.
Weshalb Yoga sich lohnt…
Yoga zeigt uns, wie viel ruhiger und unangestrengter unser Leben sein kann. Oft sind wir nervös, getrieben und kaum in der Lage, wirklich zur Ruhe zu kommen oder klare Entscheidungen zu treffen. Im Yoga entdecken wir das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele neu – etwas, das die Yogis seit Jahrtausenden beschreiben und das die moderne Forschung heute bestätigt. Wahrnehmung, Denken und Handeln entstehen immer in Verbindung mit dem Körper. Und Körperhaltungen wirken umgekehrt in die Systeme der Kognition und der Emotionsregulation. Genau deshalb wirkt Yoga so tief: Die Haltungen, die nach Pflanzen, Tieren oder Strukturen benannt sind, sprechen nicht nur den Körper an, sondern auch unsere innere Haltung, unsere Lebenskraft und unser geistig seelisches Empfinden. Die Arbeit mit dem Atem schenkt uns Energie, wirkt ausgleichend und klärt den Geist. Flankiert von lebensbejahenden Affirmationen und klassischen Meditationen stärkt Yoga unser Nerven und Immunsystem und unterstützt unsere Organe. So wird Yoga zu einer der zuverlässigsten Möglichkeiten, langfristig gesund, kraftvoll und innerlich stabil zu bleiben. Yoga tut gut bei:
- Stimmungstiefs, innerer Unruhe, Nervosität
- emotionaler Belastung und depressiver Verstimmung
- Verspannungen aller Art, Schulter und Nackenproblemen
- Rückenschmerzen und Beschwerden im Muskel Skelett System
- Burn-out und Stresssymptomen
- Herz Kreislauf Belastungen und Verdauungsbeschwerden
- Konzentrationsschwächen
- dem Wunsch, ein gesünderes Leben zu führen
Vor allem berührt Yoga etwas in uns, das sich nicht in Worte fassen lässt – und uns zurück zum Ursprung führt: zum Eingebundensein in einen größeren, rhythmischen Zusammenhang unseres Lebens mit den Kräften der Natur.
Bei aller Stilvielfalt im Yoga bleibt das Ziel unverändert: Harmonie, Frieden und Fülle.
Om Shanti – Mögen alle Wesen glücklich sein!



